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Warum ich Haare nicht mit Fremdmittel färbe

Warum ich Haare nicht mit Fremdmittel färbe

Haare färben ist Vertrauenssache und gehört in professionelle Hände. Vor kurzem fragte mich eine Kundin, ob sie ihr Haarfärbemittel mitbringen und ich es ihr auftragen könne. Ich sagte ihr, dass ich das nicht in meinem Salon mache. Ich verwende nur Produkte von L’Oréal und Redken, denn damit kenne ich mich aus und darauf bin ich geschult.

Ehrlich gesagt hat das nichts damit zu tun, dass es für mich mehr Aufwand wäre. Ich würde sogar mein Produkt einsparen und den selben Preis verlangen. Doch es gibt auch Nachteile, die für mich überwiegen.

Erstens kann ich überhaupt nicht beurteilen, wie das andere Produkt wirkt, d.h. ich habe keinerlei Einfluss auf das Ergebnis. Im schlimmsten Fall habe ich ein komplett anderes Farbergebnis, als gewünscht. In diesem Fall wäre es normalerweise nicht meine Schuld, da es aber in meinem Salon geschieht, eben doch.

Die Verpackungen der Färbemittel ähneln sich oftmals und die Bilder darauf deuten falsche Ergebnisse an. Da passiert es schnell, dass man daneben greift. Genau solche Situationen möchte ich damit verhindern.

Wer in meinen Salon Style Room Reutlingen kommt, bekommt genau die passende Beratung zum Typ und zur Haarfarbe. In den seltensten Fällen benutze ich nur eine Haarfarbe, weil jedes Haar anders ist und ich so genauer bestimmen kann, was für eine Farbe heraus kommt. Bei der Beratung zeige ich auf einer Farbkarte Möglichkeiten auf, wie die Farbe aussehen kann. Dabei weiß ich genau, was für eine Mischung nötig ist, um dieses Ergebnis zu erzielen. Außerdem achte ich darauf, das Haar so schonend wie möglich zu bearbeiten. Nur mit Produkten, die ich kenne und weiß, wie sie wirken, kann ich so individuell wie möglich auf die Bedürfnisse meiner Kunden eingehen.

Herkömmliche Haarfärbemittel haben meist einen sehr hohen alkalischen Wert. Dieser wird unter anderem auch durch den Ammoniakgehalt gesteigert. Das Wasserstoffperoxid ist auch sehr hoch dosiert, um ein relativ gleichmäßiges Ergebnis zu erlangen. Dadurch ist ein schonendes Arbeiten mit diesen Mitteln nicht machbar. Ebenfalls besteht die Gefahr einer Allergie.

Bei Pflanzenfarben, Henna oder anderen Naturprodukten wird oftmals damit geworben, dass keinerlei chemische Stoffe enthalten sind. Jedoch stellt sich die Frage, wie das Produkt dann überhaupt in das Haar eindringen kann und auch haltbar bleibt. Das Haar kann nicht heller werden, nur dunkler. Die enthaltenen Stoffe können auch hier Allergien hervorrufen. Deshalb sind genau diese Produkte für mich keine Option für den Salon.

Für meine Kunden möchte ich zuverlässige Haarfarben, die das bestmögliche Ergebnis erzeugen. Deshalb habe ich mich für L’Oréal und Redken und gegen Fremdmittel entschieden.

Eure
Sarah Kailer

Tipps für die optimale Pflege von Männerhaaren

Tipps für die optimale Pflege von Männerhaaren

Die Pflege von Männerhaaren ist eine Besondere: Heutzutage kann man davon ausgehen, dass sehr viele Männer Pflegeprodukte in ihrem Badezimmer stehen haben oder die Produkte ihrer Partnerin mit verwenden. Denn auch Mann möchte seine Haare heutzutage optimal in Szene setzen. Ich erkläre euch, wie das funktioniert.
Ein Blick auf die verschiedenen Shampoos
Ein sehr häufiges Problem sind Schuppen, die durch ein Schuppen-Shampoo bekämpft werden. Wichtig ist jedoch, dass Mann zu dem richtigen Produkt greift.
Trockene Kopfhaut benötigt Feuchtigkeit
Zu starke Schuppen-Shampoos bewirken oft eine Reizung der Kopfhaut und bringen nicht das gewünschte Ergebnis. Ein sanftes Reinigungs-Shampoo ist hier der perfekte Retter. Bei Schuppenflechte oder Neurodermitis kann auch eine Haarkur helfen, die man direkt auf die Kopfhaut aufträgt und nach dem Einwirken (ca.10-30 min) wieder gründlich ausspült.
Wenn die Kopfhaut bereits gereizt ist, ist es besser, auf ein kopfhautberuhigendes Shampoo zurückzugreifen, dies mildert die Reizung und spendet ebenfalls Feuchtigkeit.
In manchen Fällen ist die Kopfhaut trotz Schuppen fettig. Hierbei sollte man auf keinen Fall ein Reinigungs-Shampoo verwenden, weil es die Talgproduktion anregt. Dafür gibt es ein extra Anti-Schuppen-Shampoo mit Zink, das sanft Schuppen und Verunreinigungen von der Kopfhaut löst.
Haarverlust – was ist zu tun!
Ein weiteres, sehr häufiges Problem bei Männern ist der langsam fortschreitende Haarverlust. Die Haare selbst wachsen zwar noch, doch es fallen zu viele aus, die der Körper nicht nachproduzieren kann. Hierzu gibt es Shampoos mit Koffein, Brennnessel und Minze, die die Haare an der Wurzel stimulierten, um es kräftiger werden zu lassen. Für die Männer, denen das zu wenig ist, gibt es auch Haarwasser. Dies wird zusätzlich zum Shampoo benutzt, auf die Haut aufgetragen und leicht einmassiert, ohne es auszuwaschen.
Mehr Volumen für´s Haar
Nicht wenige Männer klagen auch für fehlendes Volumen im Haar. Durch Hopfen, Bier und Guarana gewinnt das einzelne Haar an Stärke und Volumen, man hat dadurch optisch gesehen mehr Haarpracht.
Dickeres Haar ist oft krisselig und schwer zu bändigen, mit einer Haarcreme kann dies gemildert werden.
Fazit:
Du merkst: Allein mit dem Griff zum passenden Pflegeprodukt kannst du in Sachen Haarpflege schon viel erreichen. Und all diese Tipps sind nicht einmal sonderlich aufwendig.
Für weitere Beratung dürft ihr gerne vorbeischauen.
Viel Spaß!
Eure
Sarah Kailer
Haarpflege in der Schwangerschaft – Darauf solltest du achten

Haarpflege in der Schwangerschaft – Darauf solltest du achten

Eine Schwangerschaft stellt das bisherige Leben einer Frau auf den Kopf. Hormone fahren Achterbahn, das betrifft auch deine Haare. Sie verhalten sich anders als gewohnt. Wie du deine Haare trotzdem pflegst, erfährst du in diesem Artikel.

Warum sind meine Haare anders?

Die Hormone feiern in der Schwangerschaft eine Party, vor allem das Östrogen ist außer Rand und Band. Es wird besonders stark gebildet, der Östrogenspiegel steigt und das kann, je nach Hormonhaushalt, für mehr Haarausfall, dünneres Haar oder auch Spliss sorgen. Grund kann zum Beispiel das Absetzen der Anti-Baby-Pille oder ein Eisenmangel sein.

Durch die Hormonschwankungen vor der Entbindung verändert sich die Beschaffenheit der Kopfhaut bzw. der Haut allgemein. Deswegen solltest du deine Haut so wenig wie möglich reizen. Vermeide deswegen Pflege- und Styling-Produkte, die die Haut austrocknen oder reizen. Wir empfehlen dir milde Shampoos, die die Talgproduktion nicht zusätzlich anregen. Achte bei den verwendeten Produkten auch auf Duftstoffe, denn bei vielen Schwangeren verändert sich der Geruchssinn. Dein Lieblingsshampoo wirst du vielleicht nicht mehr riechen können.

Worauf muss ich achten?

Bei fettigem Haar
Hast du fettiges Haar, empfehlen wir dir ein mildes, reinigendes Shampoo. Verzichte aufs Föhnen und lasse dein Haar an der Luft trocken, denn Hitze regt die Talgproduktion an.

Bei trockenem Haar
Ein altbewährtes Mittel, nicht nur in der Schwangerschaft, ist eine Bürste aus Naturborsten. Kämme damit dein Haar, sie verteilt dabei den Talg am Ansatz und im trockenen Haar. Eine wöchentliche Haarkur pflegt und lässt dein Haar glänzen. Um die Struktur zu verbessern, nutze ein Haaröl oder ein Serum. Es lagert außerdem jede Menge Feuchtigkeit ein.

Bei Haarausfall
Verlierst du nur wenig Haar, verwende ein Shampoo für dünner werdendes Haar. Hast du starken Haarausfall, legen wir dir ein Haarwasser für die Durchblutung der Kopfhaut ans Herz.

Was sollte man in der Schwangerschaft vermeiden?

Styling-Produkte auf Alkohol-Basis
In der Schwangerschaft auf Alkohol als Genussmittel zu verzichten, ist weitgehend bekannt. Schnell vergisst man aber Produkte, die man fürs eigene Styling verwendet. Schaue also auf die Inhaltsstoffe und weiche auf Produkte mit wenig Alkohol-Anteil aus. Dazu gehören unter anderem Wachs, Gel, Öl und Cremes.

Haarspray
Haarspray setzt Dämpfe frei, die schädlich sein können, vor allem in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft. Sie sind also mit Vorsicht zu genießen. Wenn unbedingt nötig: Spraye wenig bei offenem Fenster oder gleich auf dem Balkon.

Färben
Beim Haare färben scheiden sich die Geister. Es ist nicht bekannt, dass Färben dem Kind schadet. Dennoch gibt es Gynäkologen, die davon im ersten Trimester abraten, weil sich in dieser Zeit die Organe des Babys entwickeln.Tatsache ist: Beim Färben kommt die Farbe in Kontakt mit der Kopfhaut und kann diese reizen. Eine Ausnahme und gute Alternative bilden Foliensträhnchen: Die Coloration wird auf die Längen aufgetragen und lassen den Ansatz aus. Dass Inhaltsstoffe in den Körper gelangen, ist hier gering.Wichtig ist: Schwangere sollen nicht öfters, als alle vier bis sechs Wochen färben. Sonst besteht die Gefahr, dass sich die Farbe im Körper anfängt abzusetzen.

Dauerwellen
Dauerwellen strapazieren die Kopfhaut stark. Ebenso wie beim Färben kommen hier erheblich viele Chemikalien zum Einsatz. Aber Dauerwellen sind seit den 1980er ja sowieso nicht mehr angesagt, oder?

Welche Haarpflege ist erlaubt?

Grundsätzlich sind alle Anwendungen risikolos, die in erster Linie natürlich sind. Auch Styling-Produkte wie Haargel und -wachs sind in Ordnung, wenn du den Kontakt zur Haut vermeidest.

Ich hoffe, diese Tipps helfen dir bei der Haarpflege in der Schwangerschaft. Genieße diesen besonderen Lebensabschnitt und lasse dich nicht von Panikverboten für Schwangere verrückt machen. Manche Behauptungen gehen sogar soweit, dass Haareschneiden selbst dem Baby schadet. Aber da geben wir gerne Entwarnung: Einen neuen Schnitt, der deine neu gewonnene Haarfülle betont oder aber auch dein dünneres Haar kaschiert, bekommst du problemlos bei uns. Auch beraten wir dich gerne in punkto Pflege in der Schwangerschaft. Denn es gibt für fast alle Bedürfnisse die passenden Pflegeprodukte.

Eure
Sarah Kailer