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CURLY GIRL METHODE: Perfekte Locken jeden Tag!

CURLY GIRL METHODE: Perfekte Locken jeden Tag!

Wer glatte Haare hat, beneidet Frauen mit einer Lockenpracht. Wer damit gesegnet ist, weiß, dass es oft nicht so einfach gelingt die Mähne in den Griff zu bekommen. Jetzt gibt es für alle Lockenköpfe Hoffnung die CURLY GIRL METHODE. Hierbei handelt es sich um eine Methode, die deine Locken so natürlich wie möglich pflegt – das ist gerade der totale Renner.

Ziel der Methode ist es, Produkte ohne haarschädigende Inhaltsstoffe zu verwenden und damit wunderschön glänzende und springende Naturlocken zu bekommen. Und da wir in letzter Zeit oft nach dieser Methode befragt wurden widme ich mich heute diesem Thema. Auf geht’s!

Was ist die Curly Girl Methode überhaupt?

Die Curly Girl Methode wurde 2001 in den USA entwickelt und findet nach und nach auch in Deutschland Anhänger. Hierbei handelt es sich um eine Pflegeroutine für welliges, lockiges und krauses Haar.

Darauf wird verzichtet:

Bei der Curly Girl Methode wird auf normale Shampoos verzichtet, denn diese enthalten aggressive Tenside und schädigen die Haare und trocknen sie aus.

Auch Kämme und Bürsten sollten bestenfalls nicht verwendet werden, denn diese trennen die einzelnen Haarbündel, die sich bei Locken automatisch bilden, sodass man schnell aussieht, als hätte man ein Vogelnest auf dem Kopf. Zudem verursachen sie oft Haarbruch und Spliss, indem man mit ihnen durch die entstandenen Knoten reißt.

Viele Kosmetikprodukte enthalten Alkohol, der die Haare nur noch weiter austrocknen würde, weshalb auch dieser tabu ist. Außerdem sind in vielen Produkten oft wasserunlösliche Silikone enthalten, welche sich Schicht für Schicht um das Haar legen, sodass keine Feuchtigkeit mehr eindringen kann, das Haar somit austrocknet und durch die schweren Schichten gar ausfällt.

Hitze schädigt ebenfalls das Haar, weshalb Glätteisen und bestenfalls auch der Föhn No-Go´s sind.

Auch Frotteehandtücher sind nicht gut für unsere Haare, denn sie rauen die Haare auf und entziehen ihnen die Feuchtigkeit. Zu all den schädigenden Inhaltsstoffen findest du unten eine Liste

 

Das wird benötigt:

Die Curly Hair Methode setzt auf Reinigung mit Haarspülung oder einem sehr milden Shampoo ohne Sulfate. Vor allem bei feinen Haaren sollte zwischen Spülung und mildem Shampoo als Reinigungsmittel abgewechselt werden. Als nächstes wird eine Pflegespülung benötigt, damit die Haare leichter zu entwirren sind. Dabei ist zu beachten: je dicker und trockener die Haare, desto reichhaltiger sollte die Pflegespülung sein (z.B. mit Sheabutter). Bei feinem Haar sollte zu Pflegespülung mit Proteinen gegriffen werden.

Eventuell kann zusätzlich eine Leave-In Spülung verwendet werden. Je lockiger, poröser und trockener das Haar, desto mehr Spülung darf drin bleiben. Für den Halt und die Definition der Locken darf ein Haargel (oder bei feinem Haar ein Haarschaum) verwendet werden, was die Haare gleichzeitig vor dem Austrocknen schützt. Aber Achtung, auch hier dürfen keine austrocknenden Alkohole enthalten sein. Zum weiteren einarbeiten der Pflegeprodukte verwendet man ein Microfaserhandtuch, ein Baumwoll-T-Shirt oder gar Toilettenpapier.

So funktioniert es:
  • Reinigung

Die Haarspülung wird gleichmäßig für 4-5 Minuten in die Kopfhaut einmassiert. Dabei nicht die Fingernägel verwenden und das Produkt nicht in den Längen auftragen.

Die Spülung wird dann unter warmem Wasser und weiterer Massage der Kopfhaut ausgespült.Das Ganze kann gegebenenfalls ein zweites Mal wiederholt werden mit 1 Minute Einwirkzeit

  • Spülung und Entknoten

Als nächstes wird die Pflegespülung auf dem kompletten Haar verteilt. Dadurch lassen sich die Haare einfach mit den Fingern entwirren. Danach wird die Spülung mit nassen Händen in das Haar geknetet, um dem Haar mehr Feuchtigkeit zu geben.

Dies wird dann mit kühlem Wasser ausgewaschen oder zum Teil drin gelassen.Gegebenenfalls kann dann ein Leave-In Conditionor aufgetragen werden

  • Styling

Zunächst wird eine haselnussgroße Menge Gel mit den Fingern gleichmäßig in die Haare gekämmt und danach von unten nach oben in die Haare geknetet. Um die Feuchtigkeit an das Haar zu geben, sollte dann mit einem Microfaserhandtuch, einem T-Shirt oder Toilettenpapier weiter geknetet werden.

  • Trocknen

Am besten für das Haar ist das Trocknen an der Luft. Sollte dafür jedoch mal keine Zeit sein, darf ein Föhn mit Diffuseraufsatz auf kalter bis mittlerer Stufe verwendet werden. Dabei werden die einzelnen Partien für 30-60 Sekunden getrocknet.

 

Finger weg von Produkten mit diesen Inhaltsstoffen:
  • Sodium laurel
  • Laureth
  • Lauryl sulfate
  • Ammonium laureth
  • Laureyl sulfate
  • Sodium cocyl
  • Sodium lauryl
  • Dioctyl sodium
  • Disodium laureth sulfosuccinate
  • Denautured alcohol
  • SD alcohol 40
  • Isopropanol
  • Ethanol
  • SD alcohol
  • Propanol
  • Propyl alcohol
  • Isopropyl alcohol
  • Endungen mit „-cone“, „-xane“, „-conol“

Durch die Curly Hair Methode lässt sich die schöne Lockenpracht super pflegen und in Szene setzen. Sie ist ein perfekter Einstieg, um die eigene Pflegeroutine zu finden, jedoch bezieht sie nicht die individuellen Haareigenschaften des Einzelnen mit ein.

Solltest du Fragen haben, beantworten wir dir diese gern im Salon.

Deine Sarah vom Style Room Reutlingen

Geruch Hilfe! Meine Haare riechen unangenehm!

Deine Haare riechen? Na, das ist ja zunächst einmal nichts Ungewöhnliches. Problematisch wird es erst, wenn dieser Geruch unangenehm ist, denn selbstverständlich kann nicht nur dein Körper bei der falschen Pflege muffeln, sondern auch deine Haare! Welche Ursachen das haben kann und wie du den nervigen Geruch wieder losbekommst, verrate ich dir im Folgenden.

 

Grund: Die Talgproduktion

Der erste und häufigste Grund für einen unangenehmen Geruch in den Haaren ist, wenn die Haare fetten. Dadurch setzen sich alle Gerüche, mit denen deine Haare im Alltag in Kontakt sind, darin ab. Das können sowohl Rauch oder dein Döner zum Mittagessen, als auch andere ungewollte „Düfte“ sein.

Fettig werden unsere Haare mit der Zeit durch die ganz natürliche und notwendige Talgproduktion vieler kleiner Drüsen auf der Kopfhaut, die unsere Haare und unsere Haut schützt – das passiert also jedem!

Aber eins solltest du dir merken: Die Talgproduktion der Kopfhaut ist bei jedem Menschen anders – bei manchen stärker, bei manchen schwächer – und wird auch nicht selten von psychischen und hormonellen Faktoren beeinflusst. Sollten deine Haare also phasenweise schneller fettig werden, ist das kein Weltuntergang!

Was kann ich dagegen tun?

Der Geruch durch Talg kann ganz einfach durch Reinigungsshampoos entfernt werden. Aber es ist Vorsicht geboten: Zu starkes Einmassieren des Shampoos fördert die Produktion der Talgdrüsen wieder. Es gilt also: Das Shampoo lieber sanft verteilen und gründlich wieder auswaschen, dann haben schlechte Gerüche keine Chance!

 

 

Grund: Das Schwitzen

Wer hätte es gedacht: Auch das Schwitzen kann Gerüche im Haar und auf der Kopfhaut freisetzen. Vor allem Zusammen mit dem Talg bietet Schweiß einen optimalen Lebensraum für Bakterien, die dann für einen unangenehmen Geruch sorgen. Normalerweise kann ein Teil des Schweißes auf der Kopfhaut verdunsten – wird das allerdings durch dichte, fettige, bedeckte oder zusammengebundene Haare verhindert, entsteht ein Paradies für die Vermehrung dieser Bakterien.

Was kann ich dagegen tun?
Im idealsten Fall würde man die Haare natürlich waschen. Zu häufiges und intensives Waschen erzielt allerdings genau den Gegenteiligen Effekt und die Haare fetten noch schneller nach.

Für Notfälle rate ich euch deswegen, auf Mittel, wie Trockenshampoo oder Puder für das Haar umzusteigen, die – zumindest kurzzeitig – dein Haar wieder super riechen lassen. Außerdem kann es auch schon helfen, die Haare mehrmals täglich einfach auszuschütteln oder Kopfbedeckungen zu vermeiden, um für eine gute Luftzirkulation an der Kopfhaut zu sorgen.

 

 

Grund: Das Styling

Ein weiterer Grund für unangenehmen Haargeruch kann auch die zu hohe Strapazierung deiner Haare beim Styling sein. Durch Glätteisen, Lockenstab oder auch den Föhn, werden Haare sehr starker Hitze ausgesetzt. Sie nehmen dann die Hitze auf und durch zu wenig oder gar keinen Schutz verbrennt das Haar, sowohl von außen, wie es die meisten kennen, als auch von innen. Dadurch kommt es nicht nur zur starken Schädigung deiner Haare, sondern oft auch zu unangenehmem Geruch.

Auch die mangelhafte Reinigung deiner Stylinggeräte (z.B. Glätteeisen) ist ein großer Fehler. Dadurch werden alte Ablagerungen und Gerüche erneut auf dein Haar abgetragen – das ist nicht nur unhygienisch, sondern auch schlecht für den Duft deiner Mähne.

Was kann ich dagegen tun?
Diese Ursache von unangenehmem Geruch kann verhindert werden, indem man sein Haar beim Styling stets mit Hitzeschutz bzw. Produkten, die für das Finish geeignet sind, schützt. Zudem könntest du probieren, das Ausmaß der Verwendung von Haarspray und Gels herunterzuschrauben, um deinen Haaren auch mal Erholung zu gönnen. Und zu guter Letzt: Eine regelmäßige Reinigung von Lockenstab und Glätteeisen ist das A und O.

 

Ich hoffe ich konnte dir die passende Lösung für dein Problem liefern und du machst in Zukunft nur noch auf dich aufmerksam, durch einen himmlischen Duft in deinen Haaren!

Falls du dennoch Fragen oder Probleme hast, schau doch bei uns vorbei und frag nach – wir helfen dir gerne weiter!

Deine Sarah vom Style Room Reutlingen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Haarpracht – Das Leben eines Haares

Haarpracht – Das Leben eines Haares

Ja, ich weiß: Streng genommen leben Haare nicht, denn eigentlich sind sie nur eine Aneinanderreihung abgestorbener Zellen. Aber mal ganz ehrlich – wessen Haare haben nicht schon einmal scheinbar „gemacht was sie wollen“ oder wer hatte nicht schon einmal das Gefühl, seine Haare hätten sich an einem Bad-Hair-Day allesamt gegen einen verschworen?

Unsere Haare sind nämlich für die meisten von uns ein bedeutender Teil, an dem uns viel liegt – abgestorbene Zellen hin oder her!

Genau deswegen lohnt es sich durchaus auch mal, den Lebensverlauf eines solchen Haares zu betrachten.

Ein paar Haar-Fakten vorweg

Im Durchschnitt hat jeder Mensch 100.000 Haare auf dem Kopf – manche mehr manche weniger. Das hängt ganz von der Genetik, der Farbe und auch der kulturellen Abstammung ab. Ebenso wenig verwunderlich ist dann auch, dass die Haardicke je nach Abstammung variiert. So haben Menschen mit asiatischen Wurzeln beispielweise dickere Haare, als die mit europäischen.

Unsere Haare bestehen aus ca. 80% Keratin, denn der Stoff, mit dem viele Kuren und Haarpflegeprodukte werben, ist in der Tat schon ein großer natürlicher Bestandteil unserer Haare. Es sorgt unter anderem dafür, dass unsere Haare schön elastisch und widerstandsfähig sind.

Ein weiterer Fakt: Es ist völlig normal am Tag bis zu 100 Haare einfach so zu verlieren, denn auch ein Haarleben geht einmal zu Ende. Wann und wie erzähle ich dir im Folgenden.

1. Die Wachstumsphase

In dieser Phase passiert genau das, was der Name schon sagt: Die Haare wachsen und werden dicker. Diese Phase dauert ca. 2-6 Jahre, ja nach Alter, Genetik und Geschlecht. Von unserem kompletten Kopfhaar befinden sich immer ca. 85%-90% in dieser Phase.

Hier ist es wichtig die Haare regelmäßig zu kürzen um einen gleichmäßigen, gepflegten und manchmal sogar schnelleren Wuchs zu garantieren.

 

2. Die Übergangsphase

Diese Phase ist eine relativ kurze „Umbauphase“ der Haare, denn dabei bekommt die Haarwurzel langsam keine Nährstoffe mehr, wodurch sie schrumpft und somit verhornt. Ca. 1-3% der Haare sind in dieser Phase, die 2 Wochen dauert, um sich auf den nächsten und letzten Schritt vorzubereiten: Die Ruhephase.

 

3. Die Ruhephase

Durch die gestoppte Nährstoffzufuhr und die Verengung des Haarfollikels (der Ort, an dem die Haarwurzel sitzt) verkümmert das Haar und fällt schließlich aus. Dagegen hilft leider auch keine Pflege, denn in diesem Stadium nimmt das Haar kaum noch Pflegestoffe auf. Diese letzte Phase dauert ca. 3 Monate und betrifft 8-14% der Haare. Daraufhin kann ein neues Haar gebildet werden und der Zyklus beginnt wieder von vorne.

 

Keine Angst: Du stehst nicht plötzlich mit einer Glatze da, weil sich auf einmal alle deine Haare in der Ruhephase befinden. Dass wir trotzdem immer unseren ganzen Kopf voller Haare haben, liegt daran, dass natürlich nicht alle Haare im gleichen Stadium sind. Das Wachsen und Ausfallen passiert also am laufenden Band und stellt eine konstante Regeneration unserer Haarpracht sicher.

Ist das nicht großartig? Dein Kopf weiß genau, wann er welches Haar loswerden muss und bildet sofort frische Haare nach – und das die ganze Zeit!

Du willst mehr über die richtige Pflege wissen oder mal wieder ein paar Zentimeter ab haben? Besuch uns – wir freuen uns!

Deine Sarah vom Style Room Reutlingen