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Stylingtipps für den Alltag – ohne großen Aufwand

Stylingtipps für den Alltag – ohne großen Aufwand

Sich für den richtigen Haarschnitt und dem dazugehörigen Styling zu entscheiden ist nicht immer einfach – dass wissen wir!

In den letzten Jahren haben sich die Frisurenvariationen stark verändert. Von „raspelkurz“, bis hin zu einer langen „Löwenmähne“ – alles ist erlaubt. Das Schöne daran, du kannst mit den trendigen Frisuren von heute enorm viele Styling-Variationen ausprobieren und natürlich tragen. Heute möchten wir dir einige Tipps für dein Haarstyling präsentieren und das noch ohne viel Aufwand betreiben zu müssen.

Volumen ohne großen Aufwand

Du möchtest mehr Volumen in deinem Haar, aber hast keine Zeit und Lust die komplette Frisur zu föhnen? Mit diesem Lockenwickler Trick bekommst du auf die Schnelle etwas Volumen gezaubert. Nimm dir 2 oder 3 Lockenwickler und teil dir am Oberkopf eine Art Rechteck nach hinten hin ab. Dort setzt du die Lockenwickler mit Schwung nach hinten hinein. Wenn du direkt die Partie über dem Scheitel nimmst, bekommst du auf beiden Seiten gleichmäßiges Volumen in den Ansatz. Sind die Haare alle aufgewickelt, brauchst du sie nur noch kurz anzuföhnen, sodass sie warm werden und die Form des Wicklers annehmen.

Sobald die Haare wieder abgekühlt sind, kannst du die Lockenwickler wieder herausnehmen und dich von deinem schnell gezauberten Volumen begeistern lassen.

Flecht- und Steckfrisuren ohne abstehende Haare

Es gibt so tolle Flecht- und Steckfrisuren für jede Lebenslage. Doch immer kommen diese feinen Haare an allen Seiten herausgekrochen. Verwende dazu einfach etwas weiches Wachs (z.B. Rewind) und die Frisur sitzt perfekt.

Schöne Kurzhaarfrisur direkt morgens nach dem Aufstehen

Das kennst du sicher auch: du wachst am Morgen auf, schaust in den Spiegel und ärgerst dich bei deiner Kurzhaarfrisur, dass alle Haare in alle Richtungen abstehen. Wenn du sie nun aber nicht komplett neu föhnen und frisieren möchtest hilft etwas Wachs (z.B. Rough Paste).

Dieses kannst du mit ein wenig Wasser in deinen Händen vermischen. Mit flachen Händen kannst du nun einmal über das gesamte Haar fahren und dann einzelne Strähnen in Form zupfen. So bist du schneller top gestylt und sparst dir eine Haarwäsche.

Du möchtest dich beraten lassen oder diese Tipps an dir gezeigt bekommen? Besuche uns gern im Salon, wir freuen uns auf dich!

Deine Sarah vom Style Room Reutlingen

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„Ich will einen Undercut!“

„Ich will einen Undercut!“

Kunden mit genau dieser Forderung in unseren Salon. Das Problem: Häufig meinen sie gar keinen Undercut, sondern irgendetwas anderes. Damit dieses Missverständnis in Zukunft ausbleibt erkläre ich euch heute, was der Undercut-Trend eigentlich ist.

Was bedeutet Undercut?

Wenn man den Ausdruck ganz simpel aus dem Englischen übersetzt handelt es sich um einen „Unter-Schnitt“. Das bedeutet, dass an einer Stelle der Frisur kein Übergang mehr zum Rest besteht. Diese Stelle kann im Ponybereich, im Nacken, aber beispielsweise auch an der Seite sein. Letzteres wird dann als Sidecut bezeichnet.

Was ist ein Undercut?

Der Undercut besteht aus einem Teil mit rasierten und einem Teil mit längeren Haaren. Die längeren Haare kann man dann gegebenenfalls über die kürzeren legen. Egal ob es sich um einen kleinen Bereich nur im Nacken oder die Seiten rund herum handelt – wenn nur ein Teil rasiert und der Rest etwas länger ist, ist es ein Undercut.

Gut zu wissen

Den Faded Cut, den ich euch vor Kurzem vorgestellt habe, kann man auch als Undercut schneiden. Hierbei handelt es sich um einen Haarschnitt mit sanftem Übergang nach oben. Hier könnte man den Übergang nicht ganz bis zum Deckhaar führen sondern die oberen Haare länger lassen und – voila – ein Undercut! Der muss auch nicht so kurz rasiert sein, wie auf dem Bild. Auch bei Frisuren mit harten Kanten und längerem Deckhaar handelt es sich um einen Undercut.

 

Gerne beraten wir euch auch nochmal direkt im Salon.

Auf bald

Eure Sarah Kailer

Der Beruf Friseur

Der Beruf Friseur

Friseur sein ist doch einfach! Diesen Satz höre ich sehr oft, aber was alles dahinter steckt wissen Laien oft nicht.
Ich möchte euch hier einen kurzen Einblick geben was zu unserem Beruf alles dazu gehört und warum der Friseurberuf so wundervoll ist. Aus der Sicht eines Laien gehört ja nur Haare schneiden und ein bisschen färben dazu. Aus fachlicher Sicht sind es so viel mehr Komponenten die zum Friseur Beruf gehören.

Fachwissen

Eines davon ist Chemie und mit fließendem Übergang in die Biologie.

Warum wird die Farbe so zusammen gemischt? Warum kommt dann auch genau dieses Ergebnis heraus was gewünscht war? Wieso wird diese Farbe für diese Kundin passend, aber bei der Freundin ein komplett anderes Ergebnis? Weshalb wirkt das Shampoo bei dem Haar aber bei der nächsten Kundin ist es das falsche? Und was haben die Haare mit der Haut zu tun? Warum kommt die Farbe nicht wie auf der Verpackung heraus?

Es sind viele Fragen die aber leider nicht in ein paar Sätzen erklärt werden können. Drei Jahre Ausbildung und danach sollte man trotzdem noch jedes Jahr einiges dazu lernen gehören einfach dazu. Deswegen funktioniert Packung auf Haarfarbe oder Shampoo drauf auch oft nicht so wie der Kunde es sich wünscht.

In der Chemie werden Mischungsverhältnisse erklärt um ein genauen Plan davon zu haben warum das Ergebnis bei dieser Kundin eintritt. Die Biologie des Haares ermöglicht es uns voraus zu sehen wie das Haar reagiert. Auch die Haut hat einen großen Einfluss, durch Verunreinigungen und Hautproblemen kann auch auf dem Haar manches nicht so funktionieren wie es soll. Das richtige Shampoo, Pflege und auch Stylingprodukte spielen dabei eine große Rolle.

Beratung - das A und O

Viele Informationen sind in der Beratung sehr wichtig für uns Friseure um ein ideales Ergebnis zu erreichen. Beratung wird oft vernachlässigt. Und es ist so wichtig die Kunden aufzuklären über Risiken.

Der perfekte Haarschnitt wird auch nur durch viele gezielte Fragen gefunden, ansonsten geht der Kunde halb zufrieden oder sogar total unzufrieden nach Hause. Ein Haarschnitt ist für uns nicht nur Zack ab und fertig, sondern wir kreieren eine Frisur zur Person.
Man kann es sich vorstellen wie eine Leere Leinwand auf die man ein Bild malt zuerst in Gedanken und dann an den Kunden. Fantasie gehört natürlich zu diesem Beruf wie das Talent. Deshalb sollte es nicht unterschätzt werden einen Tag als Friseur zu arbeiten. Nur durch ein Praktikum oder Probetag kann man noch kein Friseur sein. Es gehören einiges an Techniken dazu um die vielen verschiedenen Haarschnitte zu gestalten. Es gibt alleine für den Bob bestimmt 100 Techniken um ihn zu schneiden.

Jeder Friseur kann dadurch individuell arbeiten in dem er sich diese Technik heraus sucht was er am besten beherrscht.

Wissen erweitern und vertiefen

Durch Weiterbildungen lassen sich neue Trends in Sachen Schnitte und Farben und weiteres immer wieder erneuern und ermöglicht uns als Friseur neue Trends umzusetzen.

Dinge wie Hochstecken, Flechten, Make-up, Maniküre mit Design und Handmassage, Gesichtspflege und Reinigung inkl. Massage, Haut und Haarbeurteilung, Extensions, Wimpernverlängerung, Dauerwellle, Strähnen- und Colorationstechniken, verschiedene Schneidetechniken usw. gehören alles zum Friseur Beruf. Klar nicht alles wird in jedem Friseur Salon angeboten. Jeder hat seine Stärken und Schwächen doch trotz alle dem ist der Beruf wunderschön man macht täglich die Kunden glücklich und hat dabei ein Mega Wissen im Hintergrund. Damit macht der Beruf doppelt so viel Spaß.

Die Geschichte spielt eine Rolle insofern das wir dies fachbezogen lernen. Klar sollten wir wissen das die Zeit der Dauerwelle Frisuren in den 80er Jahren war. Und natürlich auch weiter zurück.

Was es sonst noch so gibt

Auch Mathematische Dinge wie Kalkulation von Dienstleistungen oder auch Angebote schreiben gehören zu unserem Beruf dazu. Ein Teil Religion, Gemeinschaftskunde, Wirtschaftskunde lehrt uns den Umgang mit Kunden und natürlich auch Gesprächsthemen. Heutzutage kommt das Unterrichtsfach Englisch hinzu. Es ermöglicht uns international zu arbeiten oder auch Kunden bedienen zu können die evtl. unsere Sprache nicht sprechen.

Jobs wie auf Kreuzfahrtschiffen, im Vertrieb von Kosmetikfirmen, als Trainer (Haupt- oder Nebenberuflich), Führungskraft im Salon, Meister, Weltmeisterschaften, Kosmetiker, Lehrer uvm.

Der Beruf ist wundervoll und kann durch Engagement und Spaß ein richtig guter und sicherer Job sein. Auch an die Eltern die oft sagen nein lerne etwas wo du von Leben kannst gebe ich nur weiter. Lasst eure Kinder diese Erfahrung machen und wenn sie sich bemühen sind sie vielleicht irgendwann erfolgreicher als in anderen Jobs.

Auf bald!
Eure Sarah