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Zucker macht glücklich – auch deine Haare

Zucker macht glücklich – auch deine Haare

Dass Zucker glücklich macht, wissen wir ja schon lange. Aber nicht nur in Form von Schokolade und Kuchen, sondern auch als Inhaltsstoff der bekannten Redken-Stylingprodukte. Denn Zuckerkristalle als Inhaltsstoffe geben dem Haar Halt, ohne es auszutrocknen!

Die Marke Redken aus New York City steht für professionelle Haarpflege, Styling und Salon-Produkte. Der Name Red-Ken setzt sich übrigens aus den Buchstaben der beiden Gründer zusammen: Paula Ken-t und Jheri Red-ding.

Problembestandteil Alkohol

Redken ist immer vorne mit dabei, wenn es um Trends geht. Und sie sind immer eine der ersten, die neue Wege beschreiten.

Schon eine Weile ist der Inhaltsstoff Alkohol in vielen Produkten ein Sorgenkind: Zwar löst er als Bestandteil von Shampoos das Fett aus den Haaren und entfernt Schmutz, zu viel von ihm trocknet aber Haut und Haare aus. Dann zerstört der Alkohol die natürliche Talgschicht der Haut. Auch die Schuppenschicht der Haare lässt sich nicht mehr so leicht schließen.

Bei Stylingprodukten, wie Schaumfestiger oder auch Haarspray, ist oftmals sehr viel Alkohol enthalten, um Volumen und Stand ins Haar zu zaubern.

Weniger Alkohol, mehr Zucker

Redken hat dazu eine gute Alternative gefunden: Weniger Alkohol und mehr Zucker. Wenn Zucker kristallisiert, wird er fest. Genau diese Fähigkeit nutzen die Redken-Produktentwickler in ihren Produkten.

Mithilfe von Xylose-Zucker wird das Haar vor Strukturschäden, übermäßiger Hitzeeinwirkung und Austrocknung geschützt. Xylose karamellisiert unter Hitzeeinwirkung und bildet eine schützende, versiegelnde Hülle um die Haarfaser.

Und im Gegensatz zum Alkohol trocknet der Inhaltsstoff nicht Haut und Haare aus. Zwar sind manche Produkte nicht gänzlich frei von Alkohol, die US-Marke arbeitet aber stetig daran, ihre Styling-Shampoos, Sprays und Co. weiterzuentwickeln.

Brauchen deine Haare oft einen standhaften Sitz oder arbeitest du viel mit Hitze, greife zu Styling-Produkten mit Xylose-Zucker. Dieser ist zum Beispiel in der Heat Styling Collection enthalten, der optimalen Hitzeschutz verspricht. Außerdem bewahrt es deine Haare vor dem Austrocknen.

Wer sich auf Profis wie Redken verlässt, wird nicht enttäuscht. Versprochen!

Danke und auf bald!
Deine Sarah Kailer

Haarmythen entzaubert: Die Wahrheit über Haaröl

Haarmythen entzaubert: Die Wahrheit über Haaröl

Haaröl scheint online und in den sozialen Medien das Allheilmittel für fast alle Haarprobleme zu sein. Oft lese ich in Facebook Gruppen Fragen wie zum Beispiel: Wie pflege ich mein Haar? Wie halte ich es gesund? Wie werde ich lästigen Spliss los?

Die häufigste Antwort lautet dort: Kokosöl (oder auch andere Haaröle)!
Doch leider ist Haaröl kein Wundermittel. Denn es hilft nur bedingt und hält nur bis zum nächsten Waschen. Kokos- oder Arganöl pflegt das Haar nur oberflächlich und es sind keine Pflegestoffe enthalten, die die Haarstruktur öffnen und sich dort festsetzen. Häufiger regelmäßiger Gebrauch von Haaröl kann sogar dazu führen, dass das Haar langfristig noch spröder und trockener wird.

Ein Blick auf Pflegeprodukte verrät uns ...

In Shampoos ist zwar Arganöl enthalten, aber beim genaueren Hinschauen entdeckt man oft zusätzliche Wirkstoffe, die das Haar öffnen, um Feuchtigkeit im Haar anzulagern.

Ein Conditioner wirkt ebenfalls oberflächlich, genauso wie reines Öl. Es verschließt die Schuppenschicht des Haares, um es geschmeidig und gesund aussehen zu lassen.

Die Haarkur kann durch die Schuppenschicht in die Faserschicht eindringen, deshalb kann sich hier Feuchtigkeit im Haar anlagern.

Haaröl ersetzt keine Haarkur

Das Haaröl selbst ist kein adäquater Ersatz für eine Haarkur. Es macht Haare kurzfristig geschmeidig und glänzend. Es ummantelt das Haar wie ein Schutzschild und kämpft gegen Kälte und Hitze an.

Wer aber langfristig gesundes und gepflegtes Haar möchte, sollte es regelmäßig mit den richtigen Produkten (wie einer Haarkur) pflegen und regelmäßig zum Friseur gehen. Wie oft man einen neuen Haarschnitt braucht, hängt meist von der Haarstruktur und -qualität ab, also fragt uns euren Top Friseursalon Style Room Reutlingen um Rat.

Bitte versteht mich nicht falsch: Ich möchte euch nicht generell von Haaröl abraten, sondern nur daran erinnern, dass es ab und an für das Styling der Haare gut ist, aber nicht als Rundum-Pflege angesehen werden sollte.

Außerdem sollte es nur in den Längen und Spitzen verwendet werden, um keinen fettigen Ansatz zu bekommen. Bedenkt auch, dass jedes Öl auf die verschiedenen Haartypen unterschiedlich wirkt. Leichtere Öle (wie Marulaöl) für feines Haar, reichhaltiges Öl (wie Arganöl) für trockenes und sprödes Haar.

Gerne könnte ihr mir via Mail oder über Facebook weitere Fragen stellen – ich gebe euch gerne weitere Tipps und Anregungen. Natürlich könnt ihr auch gleich zu uns in den Salon kommen. Wir freuen uns, dich endlich kennenlernen zu dürfen.

Auf bald!

Deine Sarah Kailer

 

 

Haare aufhellen: Wie wirkungsvoll sind Aufhellungs-, Blondsprays und Co?

Haare aufhellen: Wie wirkungsvoll sind Aufhellungs-, Blondsprays und Co?

Gerade im Sommer wirken Aufhellungssprays sehr anziehend: Sie versprechen hellere Nuancen auf ganz natürliche Weise. Fast so, als käme man gerade frisch vom Strand, an dem die Sonne die Haare auf natürliche Weise gebleicht hat.

Leider höre ich immer öfter, dass Kunden sogenannte Blondsprays benutzen, um ihre Haare nach und nach aufzuhellen oder um den Übergang weicher zu gestalten. Auch ein Hersteller für Mascara wirbt damit, dass bei regelmäßiger Anwendung ein helleres Ergebnis zu sehen ist.

Mehr Schein als Sein

Ein Produkt, dass so eine starke Wirkung auf das Haar ausübt, um es heller oder dunkler zu machen, ist immer chemischer Natur. Egal was Beauty-Hersteller versprechen, oft sind Inhaltsstoffe in diesen Produkten enthalten, die auf den ersten Blick nicht weiter auffallen. Sie werben mit natürlichen Inhaltsstoffen, wie Zitronensäure, die das Haar aufhellen sollen.

Leider kann Zitronensäure nicht annähernd solche Ergebnisse erzielen. Die eigentliche Arbeit übernehmen Stoffe wie Wasserstoffperoxid, die in verdünnter Form unter ähnlicher Bezeichnung dem Produkt beigemischt werden, um Haare auf Dauer heller zu bekommen.

Bedauerlicherweise sind Aufhellungssprays, oder auch Blondsprays genannt, Produkte, die noch lange im Haar nachwirken, auch wenn sie regelmäßig gewaschen werden.

Nur weil die Haare nicht mehr heller werden, heißt es nicht, dass die Oxidation im Haar beendet ist. In den meisten Fällen werden solche Sprays zu häufig zeitlich kurz aufeinander aufgetragen und die Haare brechen ab. So kannst du die Haare sogar mehr schädigen, als eine normale Blondierung, die nur einmal aufgetragen wird.

Schädlicher als eine normale Blondierung

Ebenso kann es zu Verätzungen oder allergischen Reaktionen kommen. Je öfter man das Spray aufs Haar sprüht, desto mehr Oxidation findet statt und umso mehr wird es angegriffen.

Der oben erwähnte Mascara und so manch ein anderes Produkt wirken ähnlich. Deshalb seid vorsichtig mit Produkten, die auf Dauer das Haar oder auch die Wimpern aufhellen sollen. Schaut auf der Rückseite auf die Inhaltsstoffe und vertraut nicht nur auf die Versprechen auf der Vorderseite einer Verpackung.

Greift lieber auf ein Ansatzspray zurück. Es arbeitet mit Farbpigmenten, die auf das Haar aufgetragen werden und die die Haarstruktur nicht dauerhaft verändern, sondern nur bis zum nächsten Waschen drin bleiben.

Der Ansatz wird für einige Tage gut kaschiert und das Spray schont die Haare. Namhafte Hersteller wie L’Oréal haben entsprechende Produkte wie das Hair Touch Up Spray auf den Markt gebracht, das in unterschiedlichen Farben für verschiedene Haarfarben erhältlich ist.

Habt ihr Fragen oder seid ihr euch unsicher, dann schreibt mir doch oder sprecht mich im Salon direkt auf das Thema an. Ich helfe euch gerne weiter.

Auf bald!

Eure Sarah Kailer